Physikalisches Anfängerpraktikum
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Sicherheitsbestimmungen

Sicherheitsbestimmungen zum Download (pdf).

Weitergehende Informationen beim Bereich Arbeitssicherheit der Universität Konstanz.

Allgemeine Regelungen

  • Im Labor sind Essen und Trinken grundsätzlich verboten!
  • Beschädigungen von AP-Geräten unbedingt melden, damit sie behoben werden können!!
  • Unfälle umgehend an die Praktikumsleitung melden.
  • Barfußlaufen im Labor ist grundsätzlich verboten.

Strahlenschutz (auch nichtionisierende Strahlen)

Bei radioaktiven Präparaten bitte Betreuer fragen. Vorsichtig damit umgehen, auch wenn die Aktivitäten verhältnismäßig gering sind. Starke Lichtquellen (z. B. Quecksilberdampflampe, Laser) können das Auge dauerhaft beschädigen. Deshalb auf Filter, Beleuchtungsspalt usw. achten. Im Zweifelsfall lieber einmal mehr bei der Betreuerin/dem Betreuer nachfragen.

Röntgenschutz

Die verwendeten Geräte sind ausreichend abgeschirmt, sofern das Schutzgehäuse nicht
geöffnet wird. Nur entsprechend der Anleitung verwenden!

Gefahren durch Elektrizität:

Jede Schaltung vor Inbetriebnahme vom Betreuer abnehmen lassen!

Spannungen über 25 V sind potenziell gefährlich. In diesem Fall nur Kabel mit Berührungsschutz verwenden.

Schon kleine Ströme können schwerwiegende Folgen haben, insbesondere wenn sie durch das Herz fließen. Dabei sind Wechselströme gefährlicher als Gleichströme. So kann z. B. eine Wechselstromstärke von etwa 40mA bereits nach einer halben Sekunde zu Herzkammerflimmern oder gar zum Herzstillstand führen.

Umgang mit Chemikalien

Auch in Räumen die ”chemikalienfrei“ aussehen, können kurz zuvor Chemikalien benutzt worden sein. Wichtigste Chemikalien in AP-Bereich: diverse Fotochemikalien für die Holographie, Quecksilber beim Versuch ”Kritischer Punkt“. Insbesondere Verunreinigungen durch Quecksilber führen zu erheblichen Reinigungsarbeiten und sind unbedingt zu vermeiden! Chemikalienabfälle gehören nicht in den Ausguss!

Umgang mit kryogenen (”tiefkalten“) Stoffen

Zur Kühlung wird im Praktikum Eis und Trockeneis (festes CO2) eingesetzt. Trockeneis ist sehr kalt (T = 78.5 °C) und kann bei Kontakt mit der Haut Erfrierungen (”Kaltverbrennungen“) hervorrufen.

Obwohl normalerweise im Anfängerpraktikum nicht mit kryogenen Flüssigkeiten gearbeitet wird, kann in Ausnahmefällen dort auch flüssiger Stickstoff zum Einsatz kommen. Dieser ist mit T = 195.8 °C noch kälter als Trockeneis. Es ist darauf zu achten, dass insbesondere beim Umfüllen entsprechende Schutzausrüstung getragen wird, d. h. auf jeden Fall eine Schutzbrille, bei Bedarf geeignete(!) Handschuhe. Es muss verhindert werden, dass die kalte Flüssigkeit länger auf die Haut einwirkt, d. h. die Bekleidung darf sich z. B. nicht vollsaugen. Alle tiefkalten Flüssigkeiten können Verletzungen verursachen, die mit Verbrennungen zu vergleichen sind. Ein weiteres Gefahrenpotential ist die Anreicherung von Sauerstoff in der Flüssigkeit, der eine Brandgefahr darstellt. Außerdem ist darauf zu achten, dass alle kryogenen Stoffe (sowohl Trockeneis als auch flüssiger Stickstoff) beim Verdampfen einen sehr hohen Druck entwickeln. Sie dürfen daher unter keinen Umständen (auch nicht kurzfristig!) in verschlossene Behälter gefüllt werden.

Aus den vorgenannten Gründen darf im Anfängerpraktikum nur unter Aufsicht einer Betreuerin bzw. eines Betreuers mit Trockeneis oder flüssigem Stickstoff gearbeitet werden.

Brandschutz

Kein offenes Feuer im AP. Beim Betrieb von Heizplatten, Lötkolben usw. darauf achten,
dass brennbare Materialien weit genug entfernt sind.

Fluchtwege

Ein Fluchtweg ist der AP-Flur. Das AP befindet sich im Erdgeschoss, daher ist ein weiterer Fluchtweg der Notausstieg über die Fenster.

Erste-Hilfe-Ausstattung

Bitte machen Sie sich vor Praktikumsbeginn mit den Standorten vertraut:

  • Feuerlöscher, Feuerlöschdecke, Feuermelder, Krankentrage und Erste-Hilfe-Kasten: befinden sich beim Lastenaufzug vor dem AP-Eingang.
  • Zwei Notduschen sind im AP-Flur fest installiert.

 

Mutterschutzverordnung

Ausführlichere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.uni-konstanz.de/ZE/Rektorat/AS/muschuue.shtml.

allgemeiner Notruf 2222

Der hausinterne Notruf geht direkt an die Leitwarte. Am besten nach dem Notruf-Melde-Schema auf der Titelseite des universitären Telefonverzeichnisses vorgehen:

  • Was geschah?
  • Wo geschah es?
  • Wie viele Verletzte?
  • Welche Art von Verletzung?
  • Wie ist das Bewusstsein des/der Betroffenen?
  • Wer ruft an?
  • Legen Sie nach diesen Angaben nicht gleich auf, sondern warten Sie auf eine Bestätigung und eventuelle Rückfragen.

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