Physikalisches Anfängerpraktikum
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Projektpraktikum
Projekt: Magnetohydrodynamischer Generator
Tuesday, 17.04.2012 - 16:53

Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • Juliane Doster
  • Anja-Maria Seidel
  • Patrick Stoll
  • Karl-Philipp Strunk

Über das Projekt

Der Magnetohydrodynamische Generator beruht im Wesentlichen auf der Lorentzkraft. Salzwasser, in dem sich Natrium- und Chlorionen befinden, wird durch eine Plexiglaszelle in einem Magnetfeld gepumt. Das Magnetfeld realisieren wir mit Magnetspulen mit Eisenjoch und verstärken dieses zusätzlich mit Permanentmagneten, um ein möglichst starkes, homogenes Magnetfeld zu erzeugen.
Auf die Ionen unterschiedlicher Ladung wirkt die Lorentzkraft jeweils entgegengesetzt, sodass die Ionen je nach Ladung nach oben oder unten abgelenkt werden. Dort befinden sich Stahlelektroden, die durch die Ionen geladen werden. Zwischen diesen Elektroden kann schließlich eine Spannung gemessen werden. Mit den uns gegebenen Möglichkeiten rechnen wir mit einer Spannung im Mikrovoltbereich. Im ersten Moment scheint dies eine nicht nutzbare Spannung zu sein, aber Probleme mit Strom und Magnetfeld verhindern größere Spannungen im Rahmen eines studentischen Projekts. Dennoch kann man daran sehr gut den Effekt der Lorentzkraft untersuchen. Tatsächlich ist der MHD-Generator auch industriell nutzbar, dabei werden jedoch heiße Abgase benutzt statt Wasser.

Dokumente

Bericht Orginal: Bericht-MHDGenerator.pdf (6.4 MB)
Bericht Webversion: Bericht-MHDGenerator.web.pdf (640 kB)

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